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RROP 2008 > Stadt 2030 > Das Projekt |
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Mit dem Ideenwettbewerb Stadt 2030 hat das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2000
die Städte und Gemeinden in Deutschland aufgerufen, ganzheitliche
Perspektiven und Leitvisionen für die Zukunft der Stadt im Jahre
2030 zu entwerfen. In diesem Rahmen lud das BMBF daher die Kommunen
ein, in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen Zukunftskonzeptionen
und Leitbilder für ihre Stadt und Region zu formulieren. STADT+UM+LAND 2030 Region Braunschweig.
dar. Weitere Determinanten des Projektes sind die sich bereits heute abzeichnenden Entwicklungslinien in der Stadtregion Braunschweig. Sie betreffen sowohl die Städte als auch die ländlichen Gemeinden.
Jüngste
Prognosen sagen einen erheblichen Bevölkerungsrückgang voraus,
der sich in den einzelnen Teilräumen verschiedenartig und unterschiedlich
drastisch aufgrund der spezifischen Charakteristika bemerkbar machen wird.Auslöser für die starke Schrumpfung der Großstädte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg ist die bundesweit anhaltende Tendenz der sogenannten Suburbanisierung: Die Bevölkerungsschwerpunkte und das Wachstum verlagern sich von der Kernstadt an den Stadtrand und v.a. in das Umland. Die städtische Bevölkerung altert überdurchschnittlich. Für die kommenden Jahrzehnte ist abzusehen, dass sich die Innenstädte und ländlichen, stadtfernen Regionen entleeren. Die Visionen und Leitbilder sollen für
das Jahr 2030 auf Ebene der Stadt-Region und vor dem Hintergrund des
Bevölkerungsrückgangs entstehen. Sie sollen beispielhaft sein,
das heißt auf andere deutsche Stadt-Regionen übertragbar
sein. Damit wird die Stadt-Region Braunschweig zur Referenzregion künftiger
Entwicklungen.
Der Zweckverband Großraum Braunschweig gilt als
Geschäftsstelle des Projektes. In seiner Zuständigkeit liegt
die Öffentlichkeitsarbeit sowie, in Kooperation mit dem Büro
für kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung - KoRiS, die Koordination
des Projektes.
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