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Projekte > Radverkehrsstrategie |
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Radfahren hat als Bestandteil der Alltagsmobilität und als Freizeitaktivität in vielen Kommunen der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg einen hohen Stellenwert. Trotz zahlreicher Aktivitäten zur Entwicklung des Radverkehrs in den Gebietskörperschaften ist es immer noch schwierig, einheitlich hochwertige Qualitätskriterien über kommunale Grenzen hinweg festzulegen. Diesem Anspruch und diesen Zielen will die Metropolregion mit einer Strategie, in der "Radverkehr als System" verstanden und umgesetzt wird, gerecht werden. Über 50 Akteure aus den verschiedenen Gebietskörperschaften, Kommunen, Verbänden und der Privatwirtschaft stellen die Arbeit mit viel Engagement und Fachwissen auf eine breite Basis. Als Einstieg in die Radverkehrsstrategie dient eine Konzeptstudie, die als Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2002 - 2012 der Bundesregierung vom BMVBS gefördert wurde. Der Zweckverband Großraum Braunschweig ist aktiv in der Lenkungsgruppe zur Umsetzung der Radverkehrsstrategie tätig. Im Zuge seiner Aufgaben unterstützt und koordiniert der Zweckverband für die Landkreise, Städte und Gemeinden und touristischen Leistungsanbieter die Radprojekte der Metropolregion. Der rechtliche Rahmen hierfür ergibt sich aus dem in § 19 NROG gegebene Auftrag zur Verwirklichung der regionalen Raumordnungspläne.
Metropolitanes Radverkehrssystem Wesentliche Grundlage der 2008 veröffentlichten Konzeptstudie zur Radverkehrsstrategie sind die für die metropolitanen Radwege verbindlich festgelegten Qualitätsansprüche. So geben Basis- und Premiumstandards sowie ein eigener Standard für Radschnellwege eine für die ganze Metropolregion gültige Messlatte für qualitativ hochwertige Radwege vor. Aktuell werden die zum Metropolnetz gehörenden Radwege im Großraum Braunschweig auf ihre Qualität geprüft. Mit dem Projekt sollen qualitativ hochwertige Radwege als Grundlage für das Radfahren im Alltag und in der Freizeit, aber auch für die touristische Vermarktung angeboten werden. Metropolitane Radschnellwege Ein weiterer Baustein im Rahmen der Radverkehrsstrategie
sind die in Deutschland neuartigen Radschnellwege. Für den täglichen
Radfahrer sollen auf ausgewählten Strecken schnelle und sichere
Verbindungen entwickelt werden. Vorbild hierfür sind die "Fietssnelwegen"
in den Niederlanden, wo sie schon heute einen wesentlichen Baustein
in dem Verkehrswegesystem darstellen. Um die Machbarkeit dieser Radschnellwege
in der Metropolregion zu prüfen, werden fünf mögliche
Radschnellwege untersucht. Die Machbarkeitsstudien werden durch das
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin
gefördert. Aus dem Großraum Braunschweig werden zwei Strecken
in Hinsicht auf Eignung, notwendige Maßnahmen und Kosten untersucht:
Braunschweig - Wolfenbüttel und Gifhorn - Wolfsburg. Mit den 2010
vorliegenden Ergebnissen werden den verantwortlichen Politikerinnen
und Politikern die notwendigen sachlichen Grundlagen für weitergehende
Entscheidungen zur Verfügung stehen. Der Zweckverband unterstützt
die Akteure in den Landkreisen und Städten mit notwendigen Daten
und hilft bei der Koordination des Projektes.
Ansprechpartner für das Projekt Radverkehrsstrategie im Großraum
Braunschweig ist André Menzel, der den Zweckverband in der Lenkungsgruppe
der Metropolregion vertritt. Weitere Informationen zur Metropolregion Hannover -
Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg unter www.metropolregion.de |