Projekte > Regionale Agenda 21


Regionale und Lokale Agenda 21 -
Plattform für nachhaltige Regionalentwicklung im Großraum Braunschweig

Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 in Rio de Janeiro von 179 Staaten als entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert beschlossen. Unter dem Grundsatz der Nachhaltigkeit sollen die Wirtschafts-, Umwelt-, und Entwicklungspolitik auf die Bedürfnisse der heutigen Generation abgestimmt werden, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beinträchtigen.

Gemäß der Forderungen aus Kapitel 28 der Agenda 21 sollen die lokalen Agendaaktivitäten und Prozesse wirkungsvoll unterstützt werden. Der Zweckverband Großraum Braunschweig hat diese Aufgabe angenommen und wurde am 6. Juli 2000 als "Zukunftsregion" im Wettbewerb "Regionen der Zukunft" vom Bundesbauminister mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Zur Unterstützung der regionalen Agenda-Prozesse der Verbandsglieder, Kommunen und sonstigen Institutionen hat der Zweckverband Großraum Braunschweig eine regionale Informations- und Aktivitätsplattform im Großraum Braunschweig eingerichtet. Ein Baustein sind hierbei die regelmäßig vom Zweckverband veranstalteten "Tage der lokalen Agenda" im Großraum Braunschweig.

Der 1. Tag der regionalen Agenda fand im Rahmen des Bundeswettbewerbs im Herbst 1999 in Wolfsburg statt. Mit der "Wolfsburger Erklärung zur zukunftsfähigen Entwicklung im Großraum Braunschweig" wurden die grundlegenden Strategien und Ziele für eine nachhaltige Entwicklung festgelegt.

Den 2. Tag der regionalen Agenda 21 in Braunschweig eröffnete im Frühjahr 2003 der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander. Im Zeichen der Wolfsburger Erklärung wurden erfolgreiche Agenda-Projekte vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmer dokumentierten mit der "Braunschweiger Erklärung - im Zeichen der Zukunft" ihren Willen zu nachhaltigem Handeln.

Der 3. Tag der regionalen Agenda fand im März 2007 in der Lindenhalle in Wolfenbüttel statt. Im Mittelpunkt standen Analyse und kritische Bestandsaufnahme der bestehenden Agenda 21-Prozesse. Ein weiterer Tagungsschwerpunkt lag in der Unterstützung nachhaltiger Entwicklungen im Großraum Braunschweig durch die Raumplanung. Am Beispiel des neuen Landes-Raumordnungsprogramms verdeutlichte Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke eindringlich das dort verankerte Nachhaltigkeitsprinzip. Als Ergebnis des 3. Tag der regionalen Agenda verabredeten die Teilnehmer Projekte, die auch künftig die Agenda 21 im Großraum Braunschweig wirkungsvoll weiterführen sollen. (Dokumentation)

Infos und Fotos zu Veranstaltungen und Projekten zur Regionalen Agenda 21 im Großraum Braunschweig