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Neue Hürde für Regio-Bahn
Abfahrtstermin 2014 soll gehalten werden

Von Thomas Stechert

Die Regio-Stadtbahn nimmt Fahrt auf. Der Fahrplan für das ehrgeizige Schienennahverkehrsprojekt mit Abfahrtstermin im Dezember 2014 soll eingehalten werden. Und das, obwohl das Projekt geradewegs auf eine neue Hürde zurollt.

Eine neue europaweite Sicherheitsnorm wird für die 29 Spezialschienenfahrzeuge eine besondere Konstruktion erforderlich machen – eine Herausforderung für die Hersteller. Überdies werden die Fahrzeuge nur einzeln vom Eisenbahnbundesamt zugelassen. Da könnte es schnell zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Vor den Politikern im Regionalverkehrsausschuss des Zweckverbands Großraum Braunschweig machte Verbandsrat Ulrich Kegel gestern auf diese "Baustelle" aufmerksam, gleichwohl gab er sich überzeugt, dass der Abfahrtstermin gehalten werden könne.

Das bestätigte auch der Bahn-Fachmann Rüdiger vorm Walde. "Wenn alle Beteiligten so nah am Ball bleiben, ist 2014 zu halten", sagte der Unternehmensberater aus Hannover. Er war Ende vergangenen Jahres als neutraler Projektsteuerer eingesetzt worden. Der Betriebswirt bewertete die Planung des Zweckverbands als verantwortungsvoll – "es gibt keine pauschale Kalkulation, sondern man ist sehr dicht an den Endpreisen, fast bis zum letzten Klingelknopf". Angesichts der Vielzahl der Planungsbeteiligten und Prüfungsinstanzen warnte er aber auch: "Wenn nur ein Termin ins Stocken gerät, dann kippen auch alle Folgetermine."

Nachdem im vergangenen Jahr der erneute Aufschub des Starttermins von 2012 auf 2014 zu einer Kontroverse über die Realisierbarkeit des Projekts und letztlich zum Abtritt von Verbandsdirektor Martin Kleemeyer geführt hatte, gab sich die Politik nun friedlich. "Ich habe nicht mehr die Sorge, dass wir die Regio-Stadtbahn nicht bis 2014 hinkriegen", sagte Hans-Georg Reinemann (CDU). Manfred Pesditschek (SPD) lobte die Projektarbeit in der Verbandsverwaltung.

 

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