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Wie, wo und wann wir fahren Neue Mobilitäts-Studie im Großraum Von Henning Noske SALZGITTER. Verbandsversammlung des Zweckverbandes Großraum Braunschweig gestern im Rathaus von Salzgitter-Lebenstedt: Während mit der laufenden Ausschreibung für den Betrieb der Regio-Stadtbahn das wichtigste Projekt voranschreitet, muss bereits für die Zeit nach 2013 geplant werden. Eine neue sogenannte Mobilitätsuntersuchung für den Großraum ist deshalb erforderlich Planungs-Grundlage für den Nahverkehrsplan 2013. Dann soll die Regio-Stadtbahn bereits fahren ihr Start ist für Ende 2012 vorgesehen. Die Mobilitätsuntersuchung soll auch für sie Argumente für oder gegen künftige weitere Ausbaustufen bereithalten. Unter anderem gibt es Hoffnungen, das Netz der Regio-Stadtbahn in weiteren Ausbaustufen später auch in die Landkreise Peine und Helmstedt hinein ausgreifen zu lassen. Auch in Wolfsburg wird ein künftiger Anschluss an die Regio-Stadtbahn diskutiert. Gefragt sind aktuelle Daten über alle Mobilitäts-Bewegungen der Menschen: Wohin fahren sie? Womit und wann? Was hat sich verändert? Die letzte Mobilitätsuntersuchung stammt aus dem Jahr 1993 und war 1996 nach dem Beitritt des Landkreises Goslar aktualisiert worden. Seitdem haben sich viele Verkehrs-Gewohnheiten verändert. Gründe hierfür sind zum Beispiel geänderte Ladenöffnungszeiten oder neue Baugebiete. Auch ein verbessertes Nahverkehrsangebot verändert Verkehrs-Gewohnheiten. Andererseits wird nicht nur der öffentliche Verkehr untersucht auch der private Auto- oder Fahrrad-Verkehr. Zudem soll die Gesamt-Situation im Jahr 2020 hochgerechnet werden, auch Wochenend- und Freizeitverkehr werden berechnet. Für alles sind aufwändige Haushaltsbefragungen und Verkehrszählungen erforderlich. Kritische Stimmen entzündeten sich an den mit 800 000 Euro veranschlagten Kosten der Mobilitäts-Untersuchung. Gleichwohl fand sie eine Mehrheit in den Gremien des Großraumverbandes. |