|
RegioStadtBahn > Pressespiegel |
|
Meine fährt auf Regionalbahn ab Gemeinde passt Planung am Bahnhof der modernen Zugverbindung an Gleisüberweg, Parkplatz, Radständer Von Christian Franz MEINE. Meine richtet sich auf die Ankunft der Regionalstadtbahn ein. Der Papenteicher Großraum-Abgeordnete Hans-Georg Reinemann ist nach der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Regionalverkehr zuversichtlicher denn je. Der Bauausschuss des Gemeinderats passt sein Vorgehen mit den Plänen zur Abrundung der Ortsmitte dem Bahn-Fahrplan bis 2014 an. Reinemann hat vom Zweckverband mitgenommen, dass die Wirtschaftlichkeitsberechnungen das geplante Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs stützen. "Die Bahn wird günstiger fahren als viele andere." Der Umweltfaktor spreche ebenso für die Bahn wie die Erreichbarkeit für Bürger. Die direkte Verbindung nach Braunschweig und Gifhorn werte den ländlichen Raum auf. Selbst der Individualverkehr profitiere, hat Reinemann mitgebracht. "Je mehr Leute die Bahn nutzen, desto mehr entspannt sich der Verkehr auf den Straßen und Parkplätzen." Für Meine rückt damit der Ausbau des Bahnhofs in den Mittelpunkt. In der Bahnhofstraße sollen zusätzliche Park-and-Ride-Flächen angelegt werden, beispielsweise dort, wo sich zurzeit noch die alte Rampe erhebt. Besonderes Augenmerk muss die Gemeinde Reinemann zufolge auf die Erreichbarkeit der Haltestelle per Bus und speziell auf den Zugang zur Ortsmitte zu Fuß legen. Viele Bürger gehen im Moment einfach über die Gleise, verbotenerweise. Spätestens wenn die Regionalbahn häufiger fährt, wird das zu gefährlich. Eine Querung wird gleichwohl "höhengleich" sein, erwartet Reinemann. Ein Tunnel lade zu Zerstörungen ein, eine Brücke sei kaum barrierefrei zu gestalten, ein Aufzug störungsanfällig. Die Kostenfrage sieht Reinemann als geklärt an. "Zehn Prozent der Gesamtkosten übernehmen die Kommunen. Sonderwünsche gehen auf unsere Kappe." Nicht zuletzt deshalb stellte der Bauausschuss der Gemeinde Meine eine Entscheidung über überdachte Fahrradständer am Bahnhof zurück. Den Vorschlag hatten die Jugendlichen des Jugendhauses durch ihren Leiter Frank Faber unterbreiten lassen. Der Ausschuss will vorerst durch einen Architekten einen Fahrradständer dichter am Jugendhaus konzipieren lassen. Ein größerer Radstellplatz soll dann im Zusammenhang mit dem Regionalbahnhof entwickelt werden. |